Arm gebrochen!
Was tun?!

Keine Panik –
überstürztes Handeln schadet!

Nasse Fliesen, eine rasche Bewegung, man rutscht aus und stürzt: Meist auf den ausgestreckten Arm, um so Schlimmeres abzuwenden. Aber man spürt sofort, etwas ist schief gegangen: Starke Schmerzen im Handgelenk, der schmerzhafte Bereich schwillt innerhalb kürzester Zeit stark an, die Hand ist nicht mehr zu benutzen und steht oft in einer erschreckend aussehenden Fehlstellung (meist nach hinten abgekippt) zum Unterarm. Der Verdacht liegt nahe, man hat sich das Handgelenk oder den Unterarm gebrochen.

Viele Patienten reagieren mit Panik: Bloß schnell ins Krankenhaus und dort nach einer sofortigen Wiederherstellung verlangen! Und dass ohne sich den geringsten Gedanken darüber zu machen wie eine korrekte Diagnostik und Therapie einer Unterarmfraktur denn durchzuführen ist. Oder ob denn überhaupt Eile geboten ist und ob die angesteuerte Klinik denn überhaupt in der Lage ist eine zeitgemäße Bruchversorgung durchzuführen.

Unfallchirurgie

Konservative Stellungskorrektur eines verschobenen Unterarmbruches unter Durchleuchtungskontrolle und anschließende Gipsruhigstellung